
Die DCM-Evaluation bedeutet eine teilnehmende, strukturierte Beobachtung von Menschen mit Demenz. Sie misst in fünfminütigen Zeitabschnitten, gesammelt über sechs bis acht Stunden, das Verhalten von Demenzbetroffenen und den dazu gehörigen Grad an Affekt und Kontakt. Die Evaluation erlaubt es der Beobachterin, eine Einschätzung des Grades an ‚relativem Wohlbefinden‘ oder ‚Unwohlsein‘ (Kitwood 2005) der Personen mit Demenz vorzunehmen.
Dieses Vorgehen ermöglicht, die Qualität der Interaktionen zwischen
Pflegenden und Gepflegten aufzuzeigen.
Sich in die Lage von jemandem zu versetzen, der mit einer Demenz lebt, ist
nicht einfach. DCM ist ein Instrument, Pflegepersonen/Pflegeteams dabei zu
helfen, bei der Beurteilung der Qualität genau dies zu tun.
DCM fördert den Lernprozess in Person-zentrierter Haltung, die Teamentwicklung
in der Praxis und damit die Lebensqualität von Menschen mit Demenz.
Daraus resultiert eine hohe Arbeitszufriedenheit der Pflegenden.